Lieferer des Vermehrungsmaterials - Registrierung Schritt für Schritt

1. 5. 2014 | Quelle: Point of Single Contact (PSC) Czech Republic

Kapitel des Artikels

Die Tätigkeit beruht auf der Herstellung des Vermehrungsmaterials, sein Inverkehrbringen und Import aus Drittländern. Unter dem Material versteht sich Rebe, Hopfen, Obstarten, beziehungsweise Zierpflanzenarten. Die Genehmigung bezieht sich auch auf die Herstellung oder Import von Gemüsepflanzgut. Unter dem Inverkehrbringen versteht sich dann die Verteilung für einen anderen als den Endverbraucher.

Die Tätigkeit kann auf Grund der von dem Zentralen Kontroll- und Prüfungsamt für Landwirtschaft erteilten Registrierung durchgeführt werden. Der Antrag wird auf dem vorgeschriebenen Formular gestellt und das Amt erteilt die Registrierung innerhalb von 30 Tagen. Zur Erteilung der Registrierung ist zunächst die Ausübung des freien Gewerbes anzumelden.

Anmeldung eines gebundenen Gewerbes

Die Anmeldung wird eingereicht:

  1. bei einem beliebigen Gewerbeamt
  2. mittels der Kontaktstellen der öffentlichen Verwaltung (sog. Czech POINT)
  3. elektronisch, mittels des Informationssystems des Gewerberegisters

Form der Antragstellung

Bedingungen für die Betreibung eines Gewerbes + Erfordernisse und Anlagen der Anmeldung

  • Begleiter durch gebundene Gewerbe

Sind die im Gewerbegesetz festgelegten Bedingungen für die Anmeldung des Gewerbes erfüllt, nimmt das Gewerbeamt in der Frist von 5 Tagen nach dem Zustellungstag der Anmeldung einen Eintrag ins Gewerberegister vor und händigt dem Unternehmer einen Auszug aus.

2) Antrag auf die Registrierung zum Import und Inverkehrbringen von Saatgut und Pflanzgut

  • Der Antrag wird bei dem Zentralen Kontroll- und Prüfungsamt für Landwirtschaft gestellt
  • Der Antrag wird auf einem Standardformular gestellt, das auf den Webseiten des Amtes verfügbar ist
  • Erfordernisse des Antrages und weitere Informationen über das Genehmigungsverfahren

dem Antrag ist hinzuzufügen:

  • Gewerbebescheinigung
  • Wertmarke im Wert 100 CZK.
  • Beleg über die Erfüllung der Qualifikation, unter der versteht sich in diesem Fall
  1. die Hochschulbildung in einem akkreditierten Bachelor-, Magister- oder Doktor-Studienprogramm im Bereich Landwirtschaft oder im Bereich Naturwissenschaften mit der Orientierung auf Biologie, mit der mindestens zweijährigen Berufserfahrung in der Branche,
  2. vollständige Mittelschulbildung, beziehungsweise höhere Fachbildung im Bereich Landwirtschaft mit der mindestens zweijährigen Berufserfahrung in der Branche, oder
  3. mindestens Mittelschulbildung auch einer anderen Orientierung, falls der Antragsteller mindestens dreijährige Berufserfahrung in der Branche nachweist. Zum Zweck des Nachweises der Kenntnisse wird von der Anstalt theoretische Schulung in Dauer von mindestens 3 Monaten und praktischer Schulung gemäß dem Tätigkeitscharakter organisiert, die von der beauftragten Person ausgeübt wird. Fragenkreise werden von dem Amt im Amtsblatt veröffentlicht.

Bei juristischen Personen muss diese Qualifikation die vertretende Person erfüllen.

Weitere Informationen über die Bedingungen für den Erwerb der Registrierung und über das Genehmigungsverfahren

Die Registrierung wird von dem Amt innerhalb von 30 Tagen durchgeführt

Nach der Erfüllung der hiervor genannten Erfordernisse kann die Dienstleistung erbracht werden

Im Dokument finden Sie Bedingungen für den Erwerb der Registrierung des Lieferers von Saatgut und Pflanzgut und Erfordernisse der Anmeldung und weitere Informationen über das Genehmigungsverfahren.

  • Bedingungen für die Erteilung der Genehmigung
  • Erfordernisse des Antrags
  • Weitere Informationen über das Genehmigungsverfahren

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Bedingungen für die Erteilung der Genehmigung

Nachweis der fachlichen Befähigung und Entrichtung der Verwaltungsgebühr.

Erfordernisse des Antrags

  1. bei einer natürlichen Person Name, Familienname, beziehungsweise Handelsfirma, Identifikationsnummer, Ort des dauerhaften Aufenthalts oder des Aufenthalts, Geschäftsadresse, falls dies von dem Ort des dauerhaften Aufenthaltes oder des Aufenthaltes abweicht, bei einer juristischen Person Handelsfirma, Identifikationsnummer und Sitz, beziehungsweise Platzierung der Organisationseinheit auf dem Gebiet der Tschechischen Republik,
  2. Art und Umfang der Tätigkeit, für die die Registrierung beantragt wird,
  3. Name und Familienname der für die Ausübung der registrierten Tätigkeit verantwortlichen Person,
  4. Registriernummer, falls die der Person bereits früher gemäß Gesetz Nr. 326/2004 Slg., über die pflanzenärztliche Pflege und zur Änderung bestimmter zusammenhängender Gesetze zugeteilt wurde, die die Registrierung beantragt.

Weitere Informationen über das Genehmigungsverfahren

Form der Genehmigung

  • Entscheidung über die Registrierung des Lieferers.

Zuständiges Amt

  • Zentrale Kontroll- und Prüfanstalt für Landwirtschaft

Kontroll- und Aufsichtsorgane

  • Zentrale Kontroll- und Prüfanstalt für Landwirtschaft

Entscheidungsfrist hinsichtlich des Antrags

  • 30 Tage gemäß Verwaltungsordnung

Gebühren

  • Gebühr 100 CZK gemäß Gesetz über die Verwaltungsgebühren

Gültigkeitsdauer der Genehmigung

  • Die Genehmigung wird auf unbestimmte Zeit erteilt

Rechtsregelung

  • Gesetz Nr. 219/2003 Slg., über das Inverkehrbringen von Saatgut und Pflanzgut der Pflanzen und zur Änderung bestimmter Gesetze (über das Inverkehrbringen von Saatgut und Pflanzgut)

Zusammenhängende Rechtsvorschriften

  • Verordnung Nr. 384/2006 Slg., mit der die Details über das Inverkehrbringen von Saatgut und Pflanzgut der Pflanzen festgelegt werden

Vorhandene komunitäre Regelung

  • Richtlinie 98/56/EG des Rates vom 20. Juli 1998 über das Inverkehrbringen von Vermehrungsmaterial von Zierpflanzen (Artikel 8 Abs. 1, 2)
  • Richtlinie 92/34/EWG des Rates vom 28. April 1992 über das Inverkehrbringen von Vermehrungsmaterial und Pflanzen von Obstgarten zur Fruchterzeugung (Artikel 6 Abs. 1, Artikel 8 Abs. 1)
  • Richtlinie 92/33/EWG des Rates vom 28. April 1992 über das Inverkehrbringen von Gemüsepflanzgut und Gemüsevermehrungsmaterial mit Ausnahme von Saatgut (Artikel 6 Abs. 1, Artikel 8 Abs. 1)

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